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Sardinien

Weil Sardinien schon lange auf unserer Wunschliste stand, und ab Berlin günstige Flüge mit easyjet zu haben waren, reisten wir im Oktober 2006 für 4 Tage dahin.
Der Flug ging nach Olbia, im Norden der Insel. Wir hatten wieder einen kleinen Fiat Panda gemietet um vom Flughafen zu unserem Hotel zu kommen und natürlich auch ein wenig auf der Insel herumzufahren.
Da wir relativ früh am Morgen ankamen, fuhren wir nicht gleich ins Hotel sondern beschlossen, gleich erst mal den Norden der Insel zu erkunden.Die Fahrerei gestaltete sich relativ erholsam, zumindest gemessen an unsreren Erfahrungen vom letzten Jahr in Neapel.
Es gab reichlich Geschwindigkeitsbegrenzungen, die aber wie in Italien üblich offensichtlich nur empfehlenden Charakter zu haben scheinen.
So richtig zügig ging es trotzdem nicht vorwärts.
Unser erstes Ziel war Santa Teresa di Galura, der nördlichste Ort der Insel. Hier machten wir einen kleinen Spaziergang auf der schön ausgebauten Uferpromenade, von wo aus man auch eine schöne Aussicht auf die gegenüberliegende Küste von Korsika hat.
Nachdem wir unseren obligatorischen Cache gefunden hatten und Tina mit den Füßen etwas im Meer geplanscht hatte – für ein richtiges Bad war der Wind doch etwas zu kalt und zu heftig- fuhren wir weiter zum Capo Testa, dem Kap der Köpfe.
Am dortigen Parkplatz wurden wir ersteinmal von einer Schar Katzen empfangen, Tina war begeistert. Die Tiere gehören zu einer Sammelstelle für herrenlose Katzen die hier ihr Domizil hat.
Schließlich konnten wir uns doch trennen und spazierten zur eigentlichen Attraktion, den „Köpfen“, Steingebilden, bei denen man sich teilweise kaum vorstellen kann, dass allein Mutter Natur für ihre Entstehung verantwortlich ist und kein moderner Bildhauer mithgeholfen hat.
Wieder Begeisterung bei Tina, denn die Möglichkeiten hier herumzuklettern sind einfach großartig. Die Begeisterung ließ beim Blick auf die Uhr schnell nach, denn wir hatten noch gut 150 km Fahrt zum Hotel vor uns und die Zeit war schon ziemlich fortgeschritten. Schweren Herzens trennten wir uns von diesem traumhaften Stück Natur und machten uns auf den Weg. Bis auf 3 Runden die wir wegen unklarer Ausschilderung durch Olbia und den Hafen drehten, war die Fahrt ganz angenehm und gegen 16 Uhr trafen wir ziemlich erschöpft in Cala Ginepro ein.

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