Die
Reise
Die Planung und Vorbereitung dieser Reise begann
im Vorjahr, als wir aus unserem Irland-Urlaub zurückkamen.
Es dauerte ziemlich lange aus dem umfangreichen
Angebot an Highlights in Australien unsere Favoriten herauszusuchen und
zu
einer durchführbaren und bezahlbaren Tour zu
verknüpfen.
Zu
beachten
war die
Jahreszeit – in Australien ist im europäischen
Sommer Winter und der
kann in
einigen südlichen Gegenden durchaus mit Schnee daher kommen.
Da wir
keine
großen Freunde von Winterurlaub sind, blieb eigentlich nur
der Norden.
Dorthin,
also nach Darwin, gibt es aber nicht so viele günstige
Flüge wie in den
viel
dichter besiedelten Süden.
Also mussten wir zumindest für
An- und
Abreise zwei
Städte im Süden wählen. Sydney war irgendwie
klar und da uns beim
Reiseführerstudium die relativ ruhige Westküste mehr
reizte als das
touristisch
perfekt erschlossene Queensland im Osten, ergab sich der Startpunkt
Perth.
Der Kakadu-Nationalpark im
Norden sollte auch mit erkundet
werden. Die
Nationalparks an der Westküste weckten schließlich
unser Interesse
immer mehr,
besonders reizten uns die zahmen Delphine von Monkey Mia.
Also
beschlossen wir
von Perth die Westküste entlang bis nach Darwin zu fahren. Von
Darwin
wollten
wir nach Sydney fliegen und von da nach Hause.
Aber
in Australien gewesen sein und nicht den Ayers Rock gesehen haben, das
ging
auch nicht.
Hier
kam uns ein günstiges Flugangebot von Quantas entgegen, das
neben den
Transkontinentalflügen über Singapur zwei
„kostenlose“ Inlandflüge in
Australien beinhaltete. Somit konnten wir noch einen Zwischenstop in
Alice
Springs einlegen.
Uns
schwebte die Fahrt in einem Wohnmobil vor, was allerdings den Nachteil
hatte,
dass so ein großer Kasten nicht für unasphaltierte
Strecken geeignet
ist und
daher unseren Bewegungsspielraum doch erheblich einschränken
würde.
Beim
Wohnmobilvermieter Britz fanden wir schließlich das optimale
Fahrzeug:
den
geländegängigen Buschcamper, der sowohl
genügend Platz für uns zum
Schlafen
bot, nebenbei eine kleine Küchenaustattung beinhaltete und
geländegängig war.
Da ich über keine richtige Erfahrung bei
Geländefahrten
verfügte, kam es
uns sehr
entgegen, daß man dazu einen eintägigen Lehrgang
buchen
konnte.
Der
Platz in diesem Mini-Mobil war andererseits auch wieder nicht so
üppig
bemessen, daß wir uns vorstellen konnten, 3 Wochen lang nur
darin zu
übernachten. Also buchten wir noch ein paar Hotelvoucher dazu,
um vor
Ort, je
nach Bedarf, auch einmal im Hotel übernachten zu
können.
Diese
ganzen Bausteine puzzelten wir uns mit
der freundlichen Unterstützung der
Flugbörse Freital aus dem FTI-Katalog zusammen.
Eine
sehr große Hilfe bei der Vorbereitung und unbedingt
empfehlenswerte
Seite, für jeden, der nach Australien (und nicht nur dahin)
reisen
will, ist die "
Reisebine".
Im dortigen Forum bekommt man auf so ziemlich jede Frage eine
kompetente Antwort.
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