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Sydney

Unser Flug war pünktlich, aber nach der Landung in Sydney erlebten wir eine nicht soo erfreuliche Überraschung. Unser gebuchter Hoteltransfer war nicht aufzufinden. Am Info-Schalter kannte auch keiner die Firma. Aber für einen kleinen Aufpreis konnten wir auf eine andere Firma umbuchen. Dort stand zwar eine ganz beachtliche Schlange, aber wir hatten Glück, unser Hotel lag an der Route des gerade abfahrtbereiten und eigentlich vollen Mini-Buses. Also wurden wir samt Gepäck noch hineingestopft und schon ging es los. In der Abenddämmerung erreichten wir die City und waren erstmal ganz benommen von der großen Stadt, den hohen Häusern und den vielen Autos. Das waren wir nicht mehr gewohnt. Wir waren zwar nicht die ersten, die aussteigen konnten, aber trotzdem waren wir recht schnell an unserem Hotel.
Hier bekamen wir ein Zimmer schön weit oben, der Ausblick ging nur leider in die falsche Richtung.
Nachdem wir uns etwas frisch gemacht hatten, brachen wir noch zu einem kleinen Stadtbummel auf, mussten aber bald feststellen, daß man hier ohne (Stadt)-Plan ziemlich aufgeschmissen ist. Den Weg zurück ins Hotel fanden wir jedoch noch ganz gut. 

Das erste Ziel am nächsten Tag war der  Sydney-Tower. wir wollten von der Spitze dieses markanten Aussichtsturms einen Überblick über die riesige Stadt verschaffen. Also marschierten wir zu Fuß los, da es scheibar gar nicht so weit bis dahin war.
Für ungefähr 50$ duften wir dann zur 250 m hohen Aussichtsplattform hinauf fahren. Die Aussicht war großartig und wir verbrachten fast eine ganze Stunde damit, uns die Stadt von hier oben anzuschauen. Langsam füllte sich aber die Aussichtsplattform und es war nicht mehr so ruhig wie am frühen Morgen. Also fuhren wir wieder nach unten. Hier besuchten wir noch Oz-Trek – eine „Multivisionshow“ über Australien – Prädikat „Verzichtbar“(zumindest wenn man Australien „live“ gesehen hat).

Im Shopping-Center am Fuß des Towers erledigten wir noch ein paar Souvenireinkäufe.
Nun marschierten wir zum Circular Quay, der Hauptanlegestelle der Fähren. Von hier liefen wir zum weltberühmten Opernhaus und weiter durch den Botanischen Garten zu „Mrs. Macquaries Point“ einem Aussichtspunkt auf das Opernhaus und die gewaltige Harbour Bridge.

Dann spazierten wir durch die Häuserschluchten der Innenstadt und fuhren anschließend mit der Einschienenbahn zum Darling Harbour. Von hier hat man einen guten Ausblick auf die Skyline der Stadt. Geschäfte laden zum Bummeln ein – Darling Harbour ist unbedingt sehenswert. Hier befindet sich auch das Sydney Aquarium, dem wir noch einen Besuch abstatteten um uns noch einmal die phantastische australische Unterwasserwelt anzuschauen.
Nun dämmerte schon der Abend.
Mit der Fähre fuhren wir zurück zum Circular Quay um das abendlich beleuchtete Opernhaus anzusehen. Leider hatte heute hier wohl jemand vergessen das Licht einzuschalten, die ganze Stadt, einschließlich der Harbour Bridge strahlte, nur die Oper blieb dunkel.
Mit Sicherheit waren wir in unserem ganzen Urlaub nicht so viel gelaufen wie heute, dementsprechend müde gingen wir nun zurück ins Hotel. Unterwegs begegnete uns im Stadtpark noch ein scheues aber hungriges Possum, dass von einer japanischen Touristengruppe gefüttert und gelockt wurde.

Im Hotel packten wir noch rasch unsere Koffer und fielen dann in die Betten.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen rollten wir mit unseren Koffern zur nahegelegenen Metrostation und fuhren zum Flughafen. Hier checkten wir ein und erwischten wieder ordentliche Fensterplätze. Bis zum Start war aber noch ein halber Tag Zeit. Also fuhren wir wieder in die City und bummelten noch ein paar Stunden durch Darling Harbour – diese Ecke hat es uns wirklich angetan.

An der Fähranlegestelle versuchten wir noch einen Cache zu finden, waren aber offensichtlich zu blind. Dann wiederholten wir die Fahrt mit der Fähre vom Vorabend zum Circular Quay, wo wir noch einen letzten Blick auf die Oper und die Harbour-Bridge warfen, bevor wir in die Metro zum Flughafen stiegen.

Damit war unser Traumurlaub dann im wesentlichen zu Ende.

Nachdem wir am Flughafen dann die allerletzten Dollar ausgegegben hatten – für ein Paar Opal-Ohrringe übrigens – brachten wir die langwierige Ausreisekontrolle hinter uns, wo Tinas Paß wiederum für Probleme unbekannter Art sorgte, und stiegen erschöpft ins Flugzeug.
Kurz vor Mitternacht waren wir dann schon wieder in Singapur wo wir uns noch einmal 2 Stunden die Beine vertreten konnten, bevor die nächtliche Mammutetappe nach Frankfurt folgte. 

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