Autofahren
in Irland
An dieser Stelle noch ein paar Sätze zum Autofahren in Irland.
Der hiesige Linksverkehr hatte mir vor der Reise wenn auch keine
schlaflosen Nächte, so doch eine gewisse Unruhe bereitet.
Aber wie ich es schon erwartet hatte, wenn man sich in ein Auto setzt,
in dem das Lenkrad rechts ist, wird irgendwo im Hirn ein kleiner
Schalter umgelegt und man findet sich recht schnell in die
„seitenverkehrte" Fahrweise hinein. Ein klein wenig
komplizierter ist das allerdings mit der Bedienung des Fahrzeuges. Das
Schalten mit links ging noch mit am einfachsten. Es waren die
Kleinigkeiten, wie der Blick in den Innenspiegel - der sich auf einmal
links vom Fahrer befindet - die ich auch nach einigen Tagen Fahrpraxis
noch nicht automatisch beherrschte.
Eine weitere Schwierigkeit war für mich das
Einschätzen des richtigen Abstandes zum Bordstein auf der
linken Seite. Insbesondere an den ersten Tagen schrammten wir deshalb
mit dem linken Vorderrad so manche Kante. Irgendwann
verabschiedete sich deshalb dann auch die Radkappe, obwohl sie
vorsorglich extra mit Kabelbindern am Rad befestigt war. Aber wenn man
sich auf den Straßen umsah war die fehlende linke vordere
Radkappe quasi ein Erkennungszeichen für Mietwagen von
„Festlands"-Fahrern.
Wir sind jedenfalls gleich am ersten Tag mit dem Mietwagen, mitten im
Berufsverkehr quer durch Dublins Innenstadt gefahren und haben das ganz
gut gemeistert. Allerdings hatten wir ein Navigationssystem dabei,
sonst wäre es mit der Orientierung etwas schwieriger geworden.
<-zurück