Cork
Auf unserer Fahrt in den Süden kamen wir an dieser gewaltigen
Burg
vorrüber. Der Wettergott hatte ein Einsehen und stoppte den
bis
hierher prasselnden Regen schlagartig. So konnten wir unsere
Mittagsrast mit der äußeren Besichtigung dieses
prächtigen Bauwerkes und seiner nächsten Umgebung
verbringen.
Mit uns schauten noch viele andere, vor allem Deutsche, der Rock of
Cashel scheint in jeder Busrundreise enthalten zu sein.
Cork ist die zweitgrößte Stadt Irlands. Um unser
Hotel, das Commons Inn, zu
finden mußten wir viele Baustellen um- und durchfahren. Beim
ersten Anlauf trauten wir noch unserem Navigationssystem, obwohl uns
bewusst war, dass ausserhalb von Dublin die Genauigkeit schlagartig
nachlassen würde... Es gab mitten auf einer Baustelle noch ein
Hinweisschild zur New Mallow Road wo sich das Hotel befinden sollte.
Als um uns herum nur noch Sanierungsgebiet war teilte uns das schlaue
Gerät mit." Sie sind angekommen". Waren wir aber
offensichtlich
nicht. Hätten wir den Hinweis im Hotelprospekt, "direkt an der
Straße nach Blarney" richtig gedeutet und wären
sofort aus
der Stadt hinaus nach Blarney gefahren wäre uns einiges an
nervenaufreibendem Suchen erspart geblieben. Natürlich
hätte
man auch fragen können, aber soetwas tun „richtige
Männer" bekanntlich nie.
Das Hotel war wesentlich geräumiger, heller und neuer als das
in
Dublin. Ein typisches Tagungshotel, das sicherlich überall in
Westeuropa stehen könnte.
Das
Frühstücksrestaurant war
größer und leerer als
in Dublin und die letzten Reste eines kontinentalen
Frühstücks waren verschwunden, das Buffet bestand nur
noch
aus drei Müslisorten. Alls Andere musste bestellt werden.
Das war für mich Anlass mal ein typisch irisches
Frühstück zu probieren. Dieses besteht in der Regel
aus 3
gebratenenen Schinkenstreifen, zwei Spiegeleiern, einigen gebratenen
Tomatenscheiben, einem Häufchen gebratener Pilze und "black
and
white Pudding". Das ist allerdings kein Pudding wie wir ihn kennen,
nein es handelt sich um zwei kleine Würstchen, am ehesten
vielleicht mit Leber bzw. Blutwurst zu vergleichen - warm wohlgemerkt.

Die Stadt
erkundeten wir wieder zu Fuß, nach
altbewährtem
Dubliner Modell, hin zu Fuß und zurück mit dem Taxi.
Die
Stadt selbst ist nicht ganz so hektisch wie Dublin, es gibt ein
schönes Stadtzentrum mit vielen schönen
Läden zum
Bummeln, Straßenmusikanten, einige Kirchen, nette Menschen
und
ein angenehmes Flair.
weiter->
<-zurück