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Unser Hotel Villa Lubrense in Massa Lubrense

 – kurz hinter Sorrent fanden wir relativ problemlos. An der Einfahrt war die Schranke heruntergelassen und wir wurden schon von einer jungen Frau erwartet. Diese entschuldigte sich vielmals bei uns, dass wir mit dem Auto nicht näher an das Hotel heranfahren konnten, denn überall im Gelände waren Netze zur Olivenernte ausgelegt und aufgespannt. Kein Problem für uns – schließlich hat unser Koffer Rollen. Sie führte uns durch das Gelände zum eigentlichen Hotel, einem kleinen Steinhaus direkt an der Steilküste – mit grandiosem Blick über den Golf von Neapel -direkt auf den Vesuv. Das Zimmer war sehr einfach...-italienisch eben. Den restlichen Nachmittag ruhten wir uns aus, Tina nutzte die Gelegenheit zu einem Bad im Pool. Zur Anlage gehörten außer unserem Hotel noch eine Reihe Bungalows und einige Camping-Stellplätze sowie ein großes rundes Restaurant in der Mitte der Anlage. Dort fanden wir uns um 19 Uhr auch zum Abendbrot ein. Dass die Anlage nicht voll belegt war, hatten wir schon geahnt, aber dass wir tatsächlich die einzigen Gäste – zumindest mit Halbpension waren- war schon erstaunlich und eigenartig. Wir wurden also sehr persönlich betreut. Die junge Frau vom Nachmittag war jetzt die Kellnerin, sie sprach gut englisch und auch etwas deutsch, so dass es keine Verständigungsprobleme gab. Ihre Mutter kochte für uns. Als Vorspeise gab es ein Nudelgericht und als Hauptgang wahlweise Fisch oder Rinderbraten. Alles war einfach aber durchaus wohlschmeckend. Dazu tranken wir einen roten, sehr guten Hauswein. Danach fielen wir in unsere Betten und schliefen wie die Murmeltiere.

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